ERIH JAHRESKONFERENZEN

Die ERIH-Jahreskonferenz findet seit 2005 jedes Jahr an Orten der Industriekultur in ganz Europa statt. Die Konferenzen befassen sich jeweils mit einem aktuellen Thema des Industriekultur-Tourismus. Zu den Teilnehmern gehören Experten von Industriekulturstandorten, Museen, Tourismusorganisationen, Denkmalschutz, Behörden, Agenturen und der Wissenschaft.


17. ERIH KONFERENZ 2021 IN GENT UND ONLINE

RESILIENZ
Wie Industriekulturstätten die Herausforderung der Pandemie angenommen und die Krise überlebt haben

6. - 8. Oktober 2021
im ERIH-Ankerpunkt Industriemuseum Gent (Belgien) und ONLINE


7. Oktober 2021 Konferenztag; Hybrid im Industriemuseum Gent und online
6. Oktober 2021 ERIH e.V. Mitgliederversammlung | 8. Oktober 2021 Nach-Konferenz-Tour

 

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet "RESILIENZ - Wie Industriekulturstätten die Herausforderung der Pandemie angenommen und die Krise überlebt haben". Die Veranstaltung wird herausarbeiten, wie Industriekulturstätten die Covid-19-Pandemie überlebt und welche interessanten und fantasievollen Ideen sie für den Betrieb in der post-pandemischen Welt entwickelt haben.

Resilienz ist definiert als "die Fähigkeit, sich schnell von Schwierigkeiten oder Notlagen zu erholen". Die diesjährige Konferenz bietet eine zeitgemäße Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch darüber, wie sich Stätten und Attraktionen von den Auswirkungen von Covid und längeren Schließungszeiten erholen. Die Konferenz wird sich auch mit der Frage beschäftigen, wie man die weitergehenden und langfristigen Auswirkungen auf den Schutz und die Förderung unseres industriellen Erbes abmildern kann.
 

CALL FOR PAPERS

Wir bitten um Beiträge darüber, wie Stätten die Herausforderung der "neuen Normalität" erfolgreich meistern können, mit einfallsreichen und effektiven Antworten, die allen, die sich mit der Zukunft des Industriekultursektors beschäftigen, als Inspiration dienen können.

Der Einsendeschluss für die Beiträge ist Montag, der 26. Juli 2021.


Einladung an die Referenten
 
   
Wir laden Referenten aus einem breiten Spektrum von Bereichen ein: Personen, die mit dem Management von Stätten zu tun haben, Akademiker und alle, auch Freiwillige, die klare Ideen haben, wie Industriekulturstätten die durch die Pandemie verursachten Rückschläge überwinden können.

Mögliche Themen

  • Umgang mit pandemiebedingten Zugangsbeschränkungen für Besucher, einschließlich praktischer Maßnahmen zur Sicherheit von Besuchern, Mitarbeitern und Freiwilligen.
  • Zukünftige Finanzierung und wie man die finanzielle Lebensfähigkeit bei reduzierten Besucherzahlen aufrechterhalten kann.
  • Covidsichere Wege, um mit Besuchern in Kontakt zu treten und das industrielle Erbe zu präsentieren und zu schützen, einschließlich des Potenzials für eine stärkere Nutzung virtueller Angebote.
  • Sensibilisierung für den Einfluss des Industriekultur-Tourismus auf die globale Erwärmung
  • Maximierung des Potenzials für die Zusammenarbeit zwischen Stätten der Industriekultur auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Zu behandelnde Fragen

  • Welches sind die schwerwiegendsten Auswirkungen und Herausforderungen, die die Pandemie an Ihrer Stätte verursacht hat?
  • Wie haben Sie diese gemeistert?
  • Gibt es langfristige Lehren für:
  • Wie können Standorte mit reduzierten Besuchern und reduzierten Einnahmen finanziert werden und kommerziell florieren?
  • Wie kann Gruppentourismus vor Ort sicher untergebracht werden?
  • Welche Möglichkeiten bestehen für die verstärkte Nutzung virtueller Angebote und die Förderung des industriellen Erbes?
  • Können Freiwillige eine größere Rolle im Standortmanagement und in der Werbung spielen?
  • Haben sich die Arbeitsbedingungen entwickelt oder verändert (Homeoffice, vor Ort)?
  • Gibt es andere Effekte wie Verkehr, Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc., die wichtiger geworden sind oder neue Visionen brauchen?

mehr: Call for Papers (en)


RÜCKBLICK: 16. ERIH KONFERENZ 2020 IN OBERHAUSEN UND ONLINE

DAMIT DIE RÄDER WEITERLAUFEN
Das industrielle Erbe für den Generationenwechsel fit machen

Erstmals hybrid: 7./8. Oktober 2020 im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg. Oberhausen und ONLINE

Das industrielle Erbe besteht aus mehr als Gebäuden und Maschinen, den "greifbaren" Überbleibsel der Industrie. Industrielles Erbe umfasst auch das komplexe Wissen über den Betrieb und die Wartung von Maschinen, über zahlreiche Techniken und Fertigkeiten sowie über sektorspezifische soziale Routinen; kurz: das gesamte immaterielle Erbe. Aber dieses Wissen läuft Gefahr, im Laufe der Zeit verloren zu gehen. Heute sehen sich Kulturerbe-Organisationen zunehmend mit der Pensionierung ihrer Fachleute und Ehrenamtlichen der ersten Generation konfrontiert - Mitarbeiter, die das Leben der Industrien aus erster Hand kennen gelernt haben. Vor diesem Hintergrund sind wirksame Methoden für den Wissenstransfer und die Weitergabe von Wissen an neue Mitarbeiter und Ehrenamtliche, die sich in diesem Bereich engagieren, erforderlich.

Die meisten Kulturerbe-Institutionen stehen diesen Problemen auf mehr oder weniger ähnliche Weise gegenüber. In der Konferenz wurden daher Praxisbeispiele zur Bewahrung und Weitergabe des Wissens der Mitarbeiter der ersten Generation aus unterschiedlichen Ländern vorgestellt. Sie war zudem eine Plattform für den Austausch und die kritische Debatte von Erfahrungen auf dem Gebiet des Wissenstransfers und der Nachfolgeplanung. 

Konferenzprogramm
Vorträge der Konferenz
Fotogalerie von der Konferenz


RÜCKBLICK: 15. ERIH KONFERENZ 2019 IN BERLIN

INDUSTRIEKULTUR-TOURISMUS - DIE MISCHUNG MACHT'S
Erfolgreiches Industriekultur-Marketing durch die Kombination mit anderen touristischen Angeboten

16. - 18. Oktober 2019
im ERIH-Ankerpunkt 'Deusches Technikmuseum'in Berlin

Tourismus ist eine der am stärksten wachsenden Branchen des 21. Jahrhunderts und Industriekulturtourismus entfernt sich langsam von seinem Nischenmarkt-Image und ist auf dem besten Weg als bedeutendes kulturelles Erbe wahrgenommen zu werden. Das sind an sich ja gute Nachrichten, aber es stellt sich die Frage, ob Industriekultur alleine als langfristige Besucherattraktion und als Anreiz für Wiederholungsbesuche ausreicht? Oder ob der langfristige Erfolg nicht eher in der Vernetzung mit anderen touristischen Angeboten liegt? "It´s all in  the Mix - Die Mischung macht´s".

Fast 90 Personen aus 19 Ländern hatten sich zu der Konferenz angemeldet. Die Vortragenden präsentierten verschiedene innovative und praxiserprobte Beispiele für die erfolgreiche Kombination von Industriekultur mit anderen Tourismusarten. In den Workshops wurde gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über erfolgreiche Vermarktungsansätze diskutiert und der Austausch zwischen den Teilnehmer*innen gefördert. In diesem Jahr gab es auch erstmalig eine Posterausstellung für Projekte.

Wie in den Vorjahren fanden im Rahmen der ERIH Jahreskonferenz 2019 die ERIH Mitgliederversammlung (nur für ERIH Mitglieder), zwei Abendveranstaltungen sowie verschiedene Exkursionen vor und nach dem Konferenztag statt.

Unsere Gastgeber, das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) und der ERIH Ankerpunkt Deutsches Technikmuseum, hatten ein spannendes und interessantes Programm zusammengestellt, das Einblicke in die Berliner Industriegeschichte und –kultur gab.

Konferenzprogramm
Vorträge der Konferenz
Fotogalerie von der Konferenz


RÜCKBLICK: 14. ERIH KONFERENZ 2018 IN BOLOGNA

MIND THE GAP
The challenges for promoting industrial heritage in the 2020s

10. bis 12. Oktober 2018
im ERIH Ankerpunkt 'Museum der Industriekultur' in Bologna, Italien

Aus den eingegangenen Papieren haben wir Vorträge ausgewählt, die Best-Practice-Beispiele mit innovativen und hoffentlich erfolgreichen Ansätzen zeigen, um neue Zielgruppen anzusprechen als Reaktion auf gesellschaftliche Trends wie Digitalisierung, demographischer Wandel oder andere.


Hier finden Sie das
Gesamtprogramm der Tagung
Vortragsprogramm

sowie einen
Rückblick auf die Konferenz

und die
Vorträge der Konferenz