Deutsches Salzmuseum

Lüneburg ist eine alte Hansestadt am Rand der Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Hannover. Die örtliche Salzgewinnung blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. 1980 endete mit dem Erlöschen der Feuer unter den Siedepfannen die mehr als 1000jährige Geschichte eines Salzwerkes, dessen historische Bedeutung in der wissenschaftlichen Beurteilung als eine „der wichtigsten europäischen Salinen“ oder gar als „capital du sel au moyen age“ eingestuft wurde.

Seit 1989 erinnert das Deutsche Salzmuseum / Industriedenkmal Saline Lüneburg an diesen ehemaligen Produktionsbetrieb. Themenschwerpunkte sind die Salzgeschichte der Stadt Lüneburg im Besonderen und die weltweite Bedeutung des Salzes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Allgemeinen.

Zur Anlage des Deutschen Salzmuseums gehören mehrere Gebäude und Überreste, die 1982 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz gestellt wurden. Zentraler Bestandteil und Hauptgebäude des Industriedenkmales ist das Siedehaus von 1924. Das Gebäude wird heute zu einem Drittel (ca. 1000 qm) museal genutzt. Hier sind durch erhalten gebliebene Teile der Produktionsanlage die wichtigsten Abläufe der Salzherstellung auf dem technischen Entwicklungsstand von 1980 für den Besucher nachvollziehbar. Kernstück ist die letzte erhaltene große Siedepfanne (160 qm) der Saline. Eine Salztrocknungsanlage, Förderbänder und große hölzerne Abfülltrichter sind fest in dem Gebäude installiert.

Eines der herausragenden Objekte des Museums ist ein hölzerner Solebehälter auf einem Rest des alten Stadtwalls, der die Saline umschloss.

Deutsches Salzmuseum
Sülfmeisterstrasse 1
21335 Lüneburg
Deutschland
+49 (0) 413 - 145069
Homepage

Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Stunden
Dauer einer geführten Tour: 90 Minuten
Eintritt: kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang: bitte Hinweise auf Webseite beachten
Angebote für Kinder:
Museumsshop: ja

täglich 10.00-17.00 Uhr

  • Führungen möglich
  • Fremdsprachliche Führungen
  • Führungen für Kinder

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