NEMO: 2. Umfrage zu Folgen der Corona-Pandemie für den Museumssektor

Sechs Monate nach der ersten Studie über die Auswirkungen von Covid-19 auf Europas Museen startet das Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen (NEMO) eine zweite Umfrage. Sie soll ermitteln, wie es den Museen geht und wie sie mit den Problemen umgehen, die mit der Pandemie einhergehen.

Im Zentrum der zweiten Covid-Studie von NEMO steht die Frage nach den Einkommensverlusten und ihren Folgen. Welche Gegenmaßnahmen ergreifen die Museen? Wie treiben sie die Entwicklung von digitalen Museumsangeboten voran? Inwiefern passen Museen ihre Prioritäten und Erfolgskriterien an die neue Situation („new normal“) an? Die Ergebnisse werden in eine neue Zusammenstellung von Empfehlungen einfließen und NEMO Anhaltspunkte dafür bieten, Strategien und Maßnahmen für die Lobbyarbeit auf europäischer Ebene festzulegen.

Erst gerade hat NEMO unter dem Eindruck erneuter landesweiter Museumsschließungen an europäische Entscheidungsträger appelliert, diese drastischen Maßnahmen zu überdenken. Wörtlich heißt es in dem Statement: „Bis jetzt sind Museen nicht als Infektionsherde in Erscheinung getreten. Sie sollten geöffnet bleiben, weil sie den Menschen helfen, während der Pandemie stark zu bleiben, und so zum Wohlbefinden und zur psychischen Gesundheit beitragen.“

Eine breite Beteiligung an der aktuellen Umfrage stärkt nach Ansicht von NEMO die Position der europäischen Museen. Einträge in das Online-Formular sind bis zum 20. November 2020 möglich.

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