bekannt. Er kam im walisischen Llanelltyd in Snowdonia auf die Welt. Als junger Mann ging er in die Textilstadt Manchester, wo er sich mit der Baumwollspinnerei und dem Maschinenbau beschäftigte. Dort lernte [...] Sachsen und hatte schließlich mehrere Werke, in denen er für verschiedene Kunden Anlagen für neue Textilfabriken baute. 1807 eröffnete er eine Maschinenfabrik in Dittersdorf und 1809 in Geyer und fertigte dort
meldete Patente auf Maschinen zur Vorbereitung der Flachs- und Hanffasern an und blieb bis 1839 im Textilgeschäft aktiv. 1832 gründete er eine Partnerschaft mit Willam Gibson (1787-1857), dem Sohn eines Segelmachers [...] heute zur örtlichen Universität gehört, und gründeten „Jonsered Fabrikken“, ein Unternehmen für Textilproduktion und Maschinenbau. Keiller lebte dort bis 1839, die Gibson-Familie blieb für mehr als hundert
nach Paris und nutzte – einmal auf dem Kontinent – die Gelegenheit, sich anschließend in den Textilbetrieben von St. Etienne, Lyons, Genf, Basel und Rouen umzusehen. Drei Jahre später übertrug Thomas Stevens [...] gedruckten Stevengraph-Postkarte, Gutteridge die Aufsicht über seine Produktpräsentation auf der Textilmesse in Great Horton bei Bradford. Dort führte er einen Webstuhl vor, der Seide in sechs verschiedenen [...] Aufenthaltes in Yorkshire studierte er überdies die Geologie des dortigen Kohlereviers, besuchte Textilfabriken wie die Manningham Mill in Bradford oder das Teppichwerk von Sir Francis Crossley in Halifax
Eusebi Güell war ein katalanischer Textilunternehmer, der als Mäzen des Architekten Antoni Gaudí (1852-1926) in die Geschichte einging. Nicht weniger Berühmtheit erlangte er als Bauherr einer Arbeitersiedlung [...] etwa Robert Owen und Sir Titus Salt ins Leben gerufen hatten. 1890 verlegte Eusebi Güell seine Textilfarik von Sants – heute ein Viertel von Barcelona – auf seinen Grundbesitz Can Soler de la Torre im Norden
als Ingenieur im Maschinenbau und spielte eine große Rolle für die Entwicklung der deutschen Textilindustrie, aber seine wichtigste Leistung liegt in seinem Beitrag zum Aufbau der Gasversorgungsnetze in [...] Unternehmens fungierte. Bald erweiterte er den Rahmen seiner Aktivitäten und wurde Mitgründer von Textilfabriken quer durch Deutschland: so in Bamberg, Bayreuth, Esslingen, Köln und Worms. In den 1850ern befasste
Zollverein Essen (D). Zollverein Coking Plant WHS Euskirchen (D). Müller Textile Works LVR Industrial Museum Euskirchen (D). Müller Textile Works LVR Industrial Museum Friedrichshafen (D). Zeppelin Museum Furtwangen [...] (GB). Welterbe Blaenavon Eisenwerk Blegny (B). Blegny Mine WHS Bocholt (D). LWL-Industriemuseum TextilWerk Bochum (D). Eisenbahnmuseum Bochum (D). Hall of the Century London (GB) London Museum of Water [...] Furtwangen (D). German Clock Museum Gent (B). MIAT Museum about Industry, Labour and Textile Goslar (D). Rammelsberg Mining Museum and Vistor Mine WHS Gräfenhainichen (D). FERROPOLIS - Town of Iron Hornu
ausweitete, ging Knoop nach Moskau. Er war erst 19 Jahre alt, aber er sah Möglichkeiten, die Textilindustrie im Russischen Reich auszubauen, und brachte sein Fachwissen und seine Verbindungen zu englischen [...] übernahm und Niederlassungen in Liverpool und New York eröffnete. Er gründete über hundert separate Textilbetriebe, um Baumwolle zu weben, zu färben und zu bedrucken. Viele seiner Fabriken waren sehr groß: Die
Weile bei der Firma Platt Brothers in Oldham bei Manachester, damals weltgrößter Hersteller von Textilmaschinen. Danach schloss er sich dem väterlichen Unternehmen an und ließ viele der Gebäude errichten, [...] anderen Wasserkraftanlagen, in Stromversorgungsfirmen und Elektro-Schmelzanlagen für Metalle. Der Textilkonzern in Crespi d'Adda blühte während des Ersten Weltkriegs auf, als er sich auf die Herstellung von
Wuppertal“, das auch ein industriegeschichtliches Museum umfasst. Engels war der Sohn eines Textilfabrikanten, verbrachte drei Jahre als Angestellter in einem Bremer Handelshaus und übernahm dann innerhalb [...] solcher war er einer von vielen Deutschen, die während des 19. Jahrhunderts in den nordenglischen Textilmetropolen arbeiteten. Innerhalb von 20 Monaten verfasste er "Die Lage der arbeitenden Klassen in England"
DER PRODUKTION Vorlesen Charakteristisch für die vorindustrielle Epoche ist die handwerkliche Textil-Produktion in Heimarbeit. Am Webstuhl saß der Familienvater, die Frauen übernahmen das Spinnen des Garns [...] und organisierte den Verkauf der Produkte, vielfach schon über weite Entfernungen hinweg. Die Textil-Herstellung, Europas führende Industrie, war im Prinzip seit dem 16. Jahrhundert nach dem „Verlagssystem“ [...] Jahrhundert, als eine größere Zahl von Arbeitskräften in „Manufakturen“ konzentriert wurde: in der Textil-Herstellung, aber mehr noch in technisierten Branchen wie der Glas- oder Salzproduktion, den Hütten- und
Zentrum für die Baumwollindustrie und die Herstellung von Textilmaschinen war. Im Jahr 1841 nahm er eine Stelle in der Hauboldschen Textilmaschinenfabrik an und wurde innerhalb von drei Jahren zum Direktor ernannt
Ingenieur und Industrielle Caspar Honegger war als „Weberkönig“ bekannt für seine Verbesserungen an Textilwebstühlen, die er in Rüti in der Nordwestschweiz unter dem Firmennamen Caspar Honegger Maschinenfabrik [...] Schulen und Kirchen. Honegger leistete einen wichtigen Beitrag zur Mechanisierung der Schweizer Textilindustrie und zur Entwicklung des Maschinenbaus in der Schweiz. Beispiele von Webstühlen aus Rüti finden
Entwicklung von Eisenbahnlokomotiven, Dampfmaschinen, Werkzeugmaschinen und Ausrüstungen für die Textilindustrie einführte. Seine "Salamanca" von 1812 gilt als erste kommerziell erfolgreiche Lokomotive. Er [...] und später einem Investor namens James Fenton eine eigene Maschinenfabrik zur Herstellung von Textilmaschinen und Dampfmaschinen. Das Unternehmen wurde unter dem Namen Fenton, Murray und Wood bekannt. Murray
von Manchester und gründete um 1740 zusammen mit seinem Freund Peter Moss ein Unternehmen, das Textilien "kalandrierte", um ihnen durch Verdichtung und Glättung den letzten Schliff zu geben. Beide schlossen [...] Sens südlich von Paris und Bourges in Zentralfrankreich gründete er neue Werkssiedlungen für Textilarbeiter. Mit Hilfe seines Sohnes John, der in England Industriespionage betrieb, gelang ihm um 1770 die
Industrialisierung setzte ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein: Am bedeutendsten war die 1857 gegründete Textilfabrik Kreenholm in Narva, deren Baumwollspinnereien und Tuchwebereien von den Wasserfällen des Narova-Stroms [...] wuchs das Werk nach und nach zu einer Industriesiedlung, zeitweise zählte es zu den größten Textilproduzenten der Welt. Den Anschub für weitere Gründungen lieferte – wie so oft – der Eisenbahnbau. 1870 [...] Ölschiefer vor allem die Papier- und Möbelproduktion sowie die Herstellung von Nahrungsmitteln und Textilwaren. In den fünfziger Jahren förderte die Regierung auch den Maschinenbau und die Metallverarbeitung
Bulgariens geprägt und die Industrialisierung lange verhindert. Zwar entstand schon 1834 eine Textilfabrik in Sliven, die als erste des gesamten Balkan gilt, doch das Land blieb noch über hundert Jahre [...] Staat war schon damals auf Investitionen aus dem Ausland angewiesen. Immerhin entstanden weitere Textilfabriken – etwa in Gabrovo, dem traditionellen Zentrum der Woll-Verarbeitung – und Werke für die Lebe [...] des durch seine Gebirgszüge schwer erschließbaren Landes. Den Ausbau der Lebensmittel- und Textilfabrikation nach dem Ersten Weltkrieg finanzierten wieder ausländische Investoren. Ab 1934 nahm der deutsche
ng aus Rüben und die Bierbrauereien. Darüberhinaus investierten sie in die früh aufblühende Textilproduktion, den Bergbau und die Eisenverhüttung. Die Mechanisierung setzte bereits 1797 ein, als Johann [...] Webstuhl, wenige Jahre später standen in Böhmen und in Mähren die ersten Dampfmaschinen. Die Textilproduktion florierte vor allem in Brno (deutsch Brünn), das als "mährisches Manchester" galt. Als sich [...] Spitzenstellung ein. Die sozialen Folgen waren jedoch dramatisch. Schon die Mechanisierung der Textilherstellung stürzte Hunderttausende Heimarbeiter in die Arbeitslosigkeit, zudem blieb Innerböhmen lange
Inseln entstanden zuerst die Spinnmaschinen, dann folgten Maschinen-Webstühle und bald schossen Textilfabriken aus dem Boden. Gleichzeitig brach der Boom in der Eisen-Industrie aus. Seit man Steinkohle in [...] Maschinen, Frauen mussten für weniger Lohn ebenso viel schaffen, vor allem in Bergwerken und Textilfabriken, auch Kinder wurden skrupellos ausgebeutet. Ständig drohten Arbeitslosigkeit und Hunger. Die [...] konkurrierenden Großmacht, blieb nicht hinter Großbritannien zurück: Der Baumwollverbrauch der Textil-Fabriken stieg schon im 18. Jahrhundert fünf Mal so schnell wie auf der britischen Insel. Französische
Königreich Sachsen expandierte neben dem Maschinenbau auch die Textilverarbeitung, im Berliner Raum vervielfachten sich ebenfalls die Textilfabriken. In Schlesien, einer traditionellen Hochburg der Weberei, [...] entstehen konnte. Ende des 18. Jahrhunderts begann vereinzelt die mechanisierte Fabrikation. Die Textilbranche war auch in Deutschland ein Vorreiter, vor allem an etablierten Standorten wie dem Rheinland, [...] weithin Aufmerksamkeit auf die Schattenseiten der Mechanisierung lenkten. Vom Aufschwung der Textilproduktion profitierten die chemischen Werke, die Rohstoffe zulieferten. In den 1860er Jahren wurden in
von Papier und weißem und braunem Karton aus Zellstoff. Die Verwendung von Holz anstelle von Textillappen veränderte die Papier- und Kartonindustrie im späten 19. Jahrhundert. In ländlichen Gebieten wurden