Gent und Brügge florierte die Herstellung von Leintuchen, in Antwerpen, dem boomenden Zentrum von Seehandel und Gewerbe, wurde schon 1531 eine Börse eröffnet, Vorbild für London und Amsterdam. Zudem erleichterten [...] 1837 mit der Herstellung von Zink begonnen hatte. In den Kohlenzechen, die zum guten Teil in den Händen französischer Bankiers waren, stieg die Förderung kontinuierlich an, zugleich aber erlangte das Revier
Betreiber von Zuckerraffinerien und Weiterverkäufer am Menschenhandel – und an den Waren, die in Afrika gegen Sklaven getauscht wurden, verdienten Handwerker und Manufakturen in ganz Frankreich oder seinen [...] s fast alle Kolonien an die Briten verlor. Das Gewerbe war in Frankreich lange von kleinen Handwerksbetrieben geprägt, die für Adel und Bürgertum hochwertige Waren wie Möbel, Porzellan oder Uhren produzierten [...] die Seine schließlich über die Saône mit dem Mittelmeer verbanden. Die Revolution von 1789 förderte Handel und Gewerbe durch die Aufhebung von Zunftbeschränkungen und Binnenzöllen. Darüber hinaus vereinheitlichte
mit Symbolwert und (bestenfalls überregionaler) Bedeutung für die industrielle Geschichte Europas. Handelt es sich bei dem Standort um keinen authentischen Ort, beispielsweise um einen (Museums-)Neubau, kommt [...] Regionalen Routen in ihrem Umfeld einzusetzen, sofern in der Region ein entsprechendes Potential vorhanden ist Download ERIH agreement with Anchor Points Ankerpunkte: Auswahlkriterien und -verfahren Regionale
Hafen des Habsburgerreiches, konnte sich am Nordrand des Mittelmeers nicht zu einem erstrangigen Handelsknoten entwickeln. Zudem waren die Eliten des Landes im 19. Jahrhundert noch weithin im feudalistischen [...] etablierte sich die Textilproduktion, in Wien – wo die Rothschilds 1855 die "Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe" gegründet hatten – florierte insbesondere der Bau von Eisenbahnwagen und Lokomotiven
selbständiger Landwirte, regten sie die Binnenkaufkraft an und förderten die Entwicklung von Handel und Handwerk. So trug die florierende Landwirtschaft viel dazu bei, dass die im 18. und frühen 19. Jahrhundert [...] war der Fernhandel. Im 18. Jahrhundert profitierten die neutralen Dänen zuerst vom Krieg der Großmächte England und Frankreich und dann vom Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, ihre Handelsflotte wuchs zu [...] mit zurück nach Kopenhagen, das sich bald zur Drehscheibe des Kolonialwarenhandels im Ostseeraum entwickelte. Im transatlantischen Sklavenhandel machte der dänische Anteil zwar nur etwa 1% aus, doch er kurbelte
Ersten Weltkrieg wiedergegründeten Nationalstaat Polen schwer. Zudem rissen die etablierten Handelsverbindungen 1918 ab. So konnten die Strukturschwächen, insbesondere die Abhängigkeit von ausländischem
schwedische Faktoren: weitsichtige staatliche Eingriffe und der groß angelegte Export der reichlich vorhandenen Rohstoffe Eisenerz und Holz. Kohlevorkommen hingegen sind in Schweden knapp. Bis zum Ende des 17
wenigen Fabriken, die meist Agrarprodukte wie Zucker und Mehl erzeugten, waren ebenso in ausländischer Hand wie die Eisenbahn. Und die Landwirtschaft arbeitete noch immer mit den ineffizienten Methoden vergangener [...] zu beherrschen. Hohe ausländische Investitionen, die 1996 beschlossene Zollunion und die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union sorgten dafür, dass sich das Wachstum der Industrie verstetigte [...] telindustrie trägt mit Getreide-, Obst- und Gemüseprodukten, Olivenöl und Tabak erheblich zum Außenhandel bei. Zwischen den modernen Agrarunternehmen und den Kleinbauern klafft noch immer eine gewaltige
in den erbärmlichen Ghettos der großen Städte ein Proletariat aus Industriearbeitern, verarmten Handwerkern, Fuhrleuten und Dienstboten. Zugleich verschärften sich die nationalen Gegensätze: Der Zuzug t
die zum Teil durch den Handel mit Rohrzucker von Sklavenplantagen finanziert wurde: Der Viertaktmotor, ursprünglich für die Motorisierung der Produktion in Industrie und Handwerk entwickelt, bekam im 20 [...] auf den Aufbau des deutschen Eisenbahnnetzes hatte der Kolonialismus – ein Beispiel dafür, wie Sklavenhandel und Kolonialökonomie auch die Wirtschaft in Ländern ankurbelten, die selbst keine oder nur un [...] en Jahrhunderten hatte der Export von Messingwaren und Leinenstoffen, die als Tauschwaren im Sklavenhandel oder zur Versorgung von Plantagen dienten, Finanzmittel in das kapitalarme Mitteleuropa gespült
e, und der traditionsreiche Handel - nicht zuletzt durch die Ausbeutung der niederländischen Kolonien in der Karibik, in Südamerika und Südostasien. Niederländer handelten mit afrikanischen Sklaven für [...] Nachfrage nach Kaffee, Tabak und vor allem Zucker. Amsterdam wurde zur Drehscheibe des weltweiten Kolonialhandels und Kaufleute, Bankiers und Schiffbauer, Betreiber von Zuckerraffinerien und Tabakfabriken verdienten [...] ebenfalls vom Ausbau der Verkehrswege. Seit die Schwerindustrie im Ruhrgebiet boomte, hatte der Transithandel über den Rhein massiv zugenommen. Damit auch neue, immer größere Dampfschiffe, die die lukrative
„Akers mekaniske verksted“ zur größten Werft Norwegens. Noch stärker boomte der Seehandel: Die norwegische Handelsmarine wuchs rasant und war zur Jahrhundertwende die drittgrößte der Welt. Im Binnenland
Einfluss des Sklavenhandels auf die Industrialisierung liefert die berühmte Geschichte des Frachtschiffs „Amistad“: Kapitän Ramón Ferrer legte die Profite aus Schmuggel und Menschenhandel in neuester Technik [...] nach Kuba verschiffte – gegen den Widerstand der Briten, die ab 1807 weltweit das Verbot des Sklavenhandels durchzusetzen versuchten. Doch für das verarmte „Mutterland“ waren neben Zucker, Kaffee, Tabak [...] erfolgreiche Werftindustrie und um die Jahrhundertwende besaß das Baskenland eine der größten Handelsflotten Europas. Dennoch reichte es nur zu einer „halben“, peripheren Industrialisierung, denn den von
Grundbesitzer Kapital für Investitionen hatten. Hinzu kamen die Einkünfte aus dem schnell wachsenden Handel mit Sklaven und den von ihnen produzierten Waren aus den britischen Kolonien. Ein leistungsfähiger [...] machte John Kay, der 1733 ein „Fliegendes Weberschiffchen“ erfand, daß der Weber nicht mehr mit der Hand durch die Kettfäden zog, sondern mithilfe eines Seilzugs hindurchschoss. Das Weben wurde damit so [...] Spinnereisäle und Staubtürme der „spinning mills“ aus dem Boden, mit Manchester als florierendem Handelszentrum. Und das war nur ein Auftakt. Quasi über Nacht gingen Watts Dampfmaschinen in London in einer
Mangel an Energiequellen: Sowohl Kohle als auch Öl müssen importiert werden und die reichlich vorhandenen Gewässer haben von Natur aus meist zu wenig Gefälle zum Antreiben von Mühlrädern oder Turbinen [...] Tradition in der Eisenerzeugung: Da sowohl Arbeitskräfte als auch Holzkohle als Brennstoff reichlich vorhanden waren, wurde schwedisches Eisenerz in finnischen Hütten verarbeitet. Wirtschaftlich wichtiger war [...] von 1867/68 endlich eine Modernisierung ein, so dass allmählich auch im Land selbst Kaufkraft vorhanden war. Als Entwicklungshindernis erwies sich jedoch der notorische Kapitalmangel, so etwa beim Bau
auf Kolonien stützte: Schon ab dem 15. Jahrhundert bauten Portugiesen weltweit ein Netz von Handelsstützpunkten auf. Im 17. Jahrhundert wurde der Druck konkurrierender Nationen jedoch zu groß und man ko [...] Jahrhundert „Erster Minister“, versuchte zwar, gegenzusteuern: Er gründete eine der ersten Handelshochschulen Europas, beschnitt den Einfluss von Großgrundbesitzern aus Adel und Kirche und richtete 1758 [...] denken: Im Süden wurde sie von erzkonservativen Großgrundbesitzern beherrscht, im Norden war sie in der Hand zahlloser Kleinbauern, die am Rande des Existenzminimums wirtschafteten, und so blieb die Produktivität
ersten größeren Unternehmen Produkte aus der Landwirtschaft: Irland exportierte Wolle, bis der Haupthandelspartner England die Zölle erhöhte und die Fabrikanten auf Leinen umschwenken mussten - vor allem in [...] den Grand Canal, der Dublin mit dem Fluss Shannon verbindet, der Nord-Süd-Achse der Insel. Zum Handelszentrum entwickelte sich Belfast, das nach den Textilkaufleuten auch Banken anzog – ein frühes Beispiel [...] Jahrhundert. Die Einwohnerzahl Belfasts vervielfachte sich. Dublin, dank seines Hafens ebenfalls ein Handelsknoten, entwickelte sich zum Verwaltungs- und Wissenschaftszentrum: Neben das altehrwürdige Trinity College
Entwicklungsimpulse liefern. Schon unter osmanischer Herrschaft blühte jedoch in Nordgriechenland der Handel auf: Im 18. Jahrhundert importierte Zentraleuropa große Mengen von zu „Korinthen“ und „Sultaninen“ [...] Thessaloniki, in der jüdische und griechische Kaufleute über den Land- und Seeweg einträgliche Handelsbeziehungen knüpften. Das unabhängige Griechenland, 1832 im Süden gegründet, stand vor einer großen He [...] Tabak sowie die Textilherstellung. Eine wichtige Rolle spielte der Schiffbau für die griechische Handelsmarine, die noch heute einer der stärksten Wirtschaftszweige ist. Die Werften auf der agäischen Insel
die Industrie insgesamt nur langsam aus. Viele der hochwertigen Güter stammten nach wie vor aus Handarbeit, denn an Arbeitskräften herrschte kein Mangel und Unternehmer konnten niedrige Löhne zahlen, weil
Grenzen lagen, insbesondere Eisen und Kohle, brach die Produktion ein. Zugleich rissen alte Handelsverbindungen ab. Der ohnehin schwache Binnenmarkt konnte keinen Ausgleich schaffen. Hinzu kamen die eklatante