Grundbesitzer Kapital für Investitionen hatten. Hinzu kamen die Einkünfte aus dem schnell wachsenden Handel mit Sklaven und den von ihnen produzierten Waren aus den britischen Kolonien. Ein leistungsfähiger [...] machte John Kay, der 1733 ein „Fliegendes Weberschiffchen“ erfand, daß der Weber nicht mehr mit der Hand durch die Kettfäden zog, sondern mithilfe eines Seilzugs hindurchschoss. Das Weben wurde damit so [...] Spinnereisäle und Staubtürme der „spinning mills“ aus dem Boden, mit Manchester als florierendem Handelszentrum. Und das war nur ein Auftakt. Quasi über Nacht gingen Watts Dampfmaschinen in London in einer
Papier. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war die Papier-Nachfrage so gestiegen, dass sie mit der handwerklichen Produktion nicht mehr befriedigt werden konnte. 1799 stellte der Franzose Nicolas-Louis Robert [...] damit auf das Setzen der Buchstaben – bis der Uhrmacher Ottmar Mergenthaler 1884 in den USA den Handsatz durch eine Maschine ersetzte. Sein Trick: Der Setzer stellte über eine Tastatur Gießformen für die
selbständiger Landwirte, regten sie die Binnenkaufkraft an und förderten die Entwicklung von Handel und Handwerk. So trug die florierende Landwirtschaft viel dazu bei, dass die im 18. und frühen 19. Jahrhundert [...] war der Fernhandel. Im 18. Jahrhundert profitierten die neutralen Dänen zuerst vom Krieg der Großmächte England und Frankreich und dann vom Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, ihre Handelsflotte wuchs zu [...] mit zurück nach Kopenhagen, das sich bald zur Drehscheibe des Kolonialwarenhandels im Ostseeraum entwickelte. Im transatlantischen Sklavenhandel machte der dänische Anteil zwar nur etwa 1% aus, doch er kurbelte
Gent und Brügge florierte die Herstellung von Leintuchen, in Antwerpen, dem boomenden Zentrum von Seehandel und Gewerbe, wurde schon 1531 eine Börse eröffnet, Vorbild für London und Amsterdam. Zudem erleichterten [...] 1837 mit der Herstellung von Zink begonnen hatte. In den Kohlenzechen, die zum guten Teil in den Händen französischer Bankiers waren, stieg die Förderung kontinuierlich an, zugleich aber erlangte das Revier
ersten größeren Unternehmen Produkte aus der Landwirtschaft: Irland exportierte Wolle, bis der Haupthandelspartner England die Zölle erhöhte und die Fabrikanten auf Leinen umschwenken mussten - vor allem in [...] den Grand Canal, der Dublin mit dem Fluss Shannon verbindet, der Nord-Süd-Achse der Insel. Zum Handelszentrum entwickelte sich Belfast, das nach den Textilkaufleuten auch Banken anzog – ein frühes Beispiel [...] Jahrhundert. Die Einwohnerzahl Belfasts vervielfachte sich. Dublin, dank seines Hafens ebenfalls ein Handelsknoten, entwickelte sich zum Verwaltungs- und Wissenschaftszentrum: Neben das altehrwürdige Trinity College
Mangel an Energiequellen: Sowohl Kohle als auch Öl müssen importiert werden und die reichlich vorhandenen Gewässer haben von Natur aus meist zu wenig Gefälle zum Antreiben von Mühlrädern oder Turbinen [...] Tradition in der Eisenerzeugung: Da sowohl Arbeitskräfte als auch Holzkohle als Brennstoff reichlich vorhanden waren, wurde schwedisches Eisenerz in finnischen Hütten verarbeitet. Wirtschaftlich wichtiger war [...] von 1867/68 endlich eine Modernisierung ein, so dass allmählich auch im Land selbst Kaufkraft vorhanden war. Als Entwicklungshindernis erwies sich jedoch der notorische Kapitalmangel, so etwa beim Bau