Schieferstollen und BlausteinmuseumRecht

Seit dem 18. Jahrhundert wurden die Schiefervorkommen von Recht in Ostbelgien im Tagebau abgebaut, bis die Brüder Margraff 1886 einen Schacht abteuften, der 60 Meter tiefe Gesteinsschichten erschloss. Sie beschäftigten 25 Bergleute, doch stellte die Mine vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 den Betrieb ein. Die Arbeiten im letzten Tagebau endeten 1920.

2007 feierte das Bergwerk als Museum Wiedereröffnung. Der Besuch beginnt mit einem einführenden Film über die Geologie der Region und die Qualität der „blauen Felsen“. Der anschließende Rundgang durch die Anlage führt unter anderem zu der „Kathedrale“, einer unterirdischen Kammer, in der der Schiefer bis zu einer Höhe von 14 Metern abgebaut worden war. Auch Überreste der Bahngleise für den Transport der Schieferblöcke sind Teil der Besichtigung.

Schieferstollen und BlausteinmuseumRecht
Zum Schieferstollen
4780 Recht/Sante Vith
Belgien
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