Industriemuseum RIALIA

Portugalete ist eine Gemeinde am Südwestufer des Nervión flussabwärts von Bilbao, wo der Fluss Ria de Bilbao genannt wird. Der Ort ist vor allem bekannt für seine Schwebefähre, 1890-93 konstruiert von dem aus der Provinz Biscaya stammenden Ingenieur Alberto Palacio Elisagüe (1856-1931).

Das Industriemuseum RIALIA (benannt nach dem Fluss) logiert in einem Gebäude, dessen Baubeginn 1993 mit verschiedenen Projekten verbunden war, die jedoch nie Gestalt annahmen. 2006 öffnete das Museum seine Pforten und kreist seitdem um die Themen Mensch, Fluss und Eisenindustrie. Es zeichnet die Geschichte der Gemeinde von Portugalete und seiner berühmten Schwebefähre nach und charakterisiert das Flusstal als eine Landschaft der Innovationen. Auch die Geschichte einiger der wichtigsten Industrieunternehmen kommt zur Sprache. Zu nennen sind insbesondere die Werft Eskalduna, SEC Babcock &Wilcox und vor allem die Altos Hornos de Vizcaya (Hochöfen der Biscaya), die eine kurze Strecke flussaufwärts von Portugalete standen. Ebenfalls Teil der Ausstellung ist ein Portrait der regionalen Arbeiterbewegung, die Einfluss auf ähnliche Bewegungen in ganz Europa ausübte.

Darüber hinaus verfügt das Museum über eine bedeutende Sammlung von Gemälden – überwiegend Aquarelle – zum Thema Industrie, darunter Werke von Nicolás Martinex Ortiz de Zárate (1907-91), Ignacio Garciá Ergüin (geb. 1934) und Ricardo Gómez Gimeno (1892-1954). Industrielle Motive zeigen auch die ausgestellten Skulpturen.

Industriemuseum RIALIA
RIALIA: Museo de la Industria
Paseo de la Canilla
48920 Portugalete
Spanien
+34 (0) 944 - 724384
Homepage

Empfohlene Aufenthaltsdauer:1,5 Stunden
Dauer einer geführten Tour:50-60 Minuten
Eintritt:kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang:vollständig
Angebote für Kinder:
Museumsshop:ja
  • Führungen möglich
  • Führungen für Kinder

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