Industriemuseum

Alle anderen sind längst verschrottet. Auch hier verschwand ein Ofen nach dem anderen, in der riesigen Halle herrschte der Abriss. Doch dann taten sich beherzte Stahlwerker zusammen, um zu retten, was zu retten war. So kommt es, dass der letzte Siemens-Martin-Ofen Westeuropas noch steht – als Herzstück des Industriemuseums Brandenburg an der Havel. Also Kittel an, Helm auf und los: auf die Gießbühne mit einem ersten Blick auf die Abstichseite des Ofens und weiter zum mächtigen Gießkran in der Gießhalle. Von dort führt der Weg zur Ofenbühne mit Kleinlok, Chargierkran und Steuerstand - allesamt begehbar. Auch der Ofen selbst steht Besuchern offen. Ehemalige Betriebstemperatur: 1800 Grad. Schlosserei und Labor zeigen, wie viel Erfahrung und technisches Know-how beim Stahlschmelzen notwendig war. Weitere Stationen des Rundgangs: Meisterstube, Unterofenbereich, alte Schmiede und natürlich das neue Museumsgebäude mit seiner Ausstellung zur Geschichte der Stahlproduktion in Brandenburg. Wer könnte all dies besser vorführen als die, die einst als Stahl- und Walzwerker hier malochten? Ein Film und zahlreiche Modelle unterstützen sie dabei.

Industriemuseum
August-Sonntag-Straße 5
14770 Brandenburg an der Havel
Brandenburg
Deutschland
+0049 (0) 3381 - 304646
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