Industriemuseum

Høyanger liegt in der Gegend des Sognefjords an der Westküste Norwegens. Die Region ist in erster Linie für ihre traditionellen Bergbauernhöfe – 1.500 an der Zahl – und für ihre Stabkirchen bekannt. Die Industrialisierung Høyangers begann im frühen 20. Jahrhundert mit dem Bau verschiedener Wasserkraftwerke in der Nähe, 1918 gefolgt von einem Aluminiumschmelzwerk, das wiederum die Ansiedlung spezialisierter Metallbetriebe nach sich zog. In Norwegen, so sagt man, gibt es kaum einen Haushalt, der keine Töpfe und Pfannen aus Høyanger besitzt.

Das Schmelzwerk, eines von sieben in Norwegen, ist nach wie vor in Betrieb und gehört zur
Norsk Hydro ASA. 1986 eröffnete das Unternehmen vor Ort ein Industriemuseum, das die Lebensverhältnisse in Høyanger seit dem Bau des ersten Wasserkraftwerks illustriert. Eine außergewöhnliche und für die Region typische Sitte ist die Veranstaltung von Rennen über die Treppen entlang der Druckrohrleitungen der Kraftwerke – eine dieser Treppen zählt nicht weniger als 2.500 Stufen.

Industriemuseum
Høyanger Industristad Museum
Marcus Thranesgatan 1
6993 Høyanger
Norwegen
+47 (0) 5771 - 2775
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