Frederiks Vaerk Museum of Industry

Die Anfänge der Industriestadt Frederiksværk am Roskilde-Fjord gehen auf das Jahr 1756 zurück. Anlass war ein Vertrag zwischen König Frederik V. und Johan Frederik Classen (1725-92) über die Gründung einer wassergetriebenen Schießpulverfabrik, die des Königs Namen tragen sollte. Zwei Jahre später ging das Werk in Produktion. Seit 1892 erzeugte es hochexplosive Sprengstoffe, allen voran Kordit. Auch Geschütze lieferte Frederiksværk, zunächst aus Messing, später aus Eisen, allesamt gegossen in einer imposanten Gießerei aus den Jahren 1761-67, die heute als Kulturzentrum fungiert. Kupferplatten zum Beschlagen von Holzschiffen vervollständigten die Produktpalette. Bis etwa 1840 war Frederikvsærk das wichtigste Metall verarbeitende Zentrum Dänemarks.

1965 stellte die Sprengstofffabrik ihren Betrieb ein. In einem Großteil der Gebäude logiert heute das 1996 eröffnete Schießpulvermuseum, das sich im Besitz des dänischen Verteidigungsministeriums befindet und von diesem betrieben wird. Das Gelände umfasst eine Pulvermühle, Mischtrommeln, Anlagen zum Mahlen und Schleifen, Trockenhäuser und Magazine.

Das Stadtmuseum von Frederiksværk ist in einem Speicherbau untergebracht, in dem fertig gestellte Geschütze gelagert wurden. Erhalten hat sich auch Classens Wohnhaus, eine klassizistische Villa namens Arresødal. Die Schießpulverproduktion zog die Ansiedlung weiterer Industrieanlagen nach sich, darunter ein Stahlwalzwerk aus den 1940er Jahren.

Frederiks Vaerk Museum of Industry
Industrimuseet Frederiks Værk
Torvet 18-20
DK 3300 Frederiksvaerk
Dänemark
+45 (0) 47 - 720605
Homepage

Empfohlene Aufenthaltsdauer:4 Stunden
Dauer einer geführten Tour:90 Minuten
Eintritt:kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang:bitte Hinweise auf Webseite beachten
Angebote für Kinder:
Gastronomie:
Besucherzentrum beim Objekt:ja
Museumsshop:ja
  • Führungen möglich
  • Fremdsprachliche Führungen
  • Führungen für Kinder

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