Eröffnung am 11. Juli: „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“

Mit fast drei Monaten Verspätung, die auf das Konto der Corona-Krise gehen, empfängt sie am 11. Juli endlich ihre ersten Besucher: die 4. Sächsische Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“. Sie feiert die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung. Mit dabei: vier ERIH-Standorte, darunter die beiden Ankerpunkte „Sächsisches Industriemuseum Chemnitz“ und das „August Horch Museum“ in Zwickau.


Die Region Südwestsachsen war eines der ersten und bedeutendsten Industriezentren Europas. Die verlief aber keineswegs gleichmäßig – Boom-Phasen wechselten immer wieder mit Krisenzeiten ab. Diese wechselvolle und spannungsgeladene Geschichte inszeniert die Landesausstellung an sieben verschiedenen Museumsschauplätzen, die auch auf der ERIH-Regionalroute „Sachsen“ liegen.

Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu beschäftigen sich sechs weitere Ausstellungen mit regional besonders prägenden Industriezweigen: „AutoBoom“ und „MaschinenBoom“ an den ERIH-Ankerpunkten August Horch Museum Zwickau und Industriemuseum Chemnitz, „KohleBoom“ und „TextilBoom“ an den ERIH-Standorten Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und Tuchfabrik Pfau in Crimmitschau sowie „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf und „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Dass die Ausstellung trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie noch vor den sächsischen Sommerferien starten kann, ist den vielen Mitarbeitenden, Förderern und Partnern zu verdanken, die intensiv und engagiert darauf hingearbeitet haben. Die beteiligten Standorte treffen derzeit umfangreiche Vorkehrungen, um den sicheren Besuch auch unter Covid-19-Bedingungen möglich zu machen. Die Ausstellung endet am 31. Dezember 2020.


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