23.-26. August: 6. Tage der Industriekultur Leipzig

Angesichts der langen Tradition Leipzigs als bedeutender Handels- und Industriestandort ist es fast schon erstaunlich, dass die Tage der Industriekultur erst zum sechsten Mal gefeiert werden. Das umfangreiche Programm, das auch das Umland miteinbezieht, macht Besucher auf vielfältige Weise mit der industriellen Vergangenheit und Gegenwart Leipzigs bekannt.

Insgesamt acht Themenrouten laden dazu ein, sich bei der Erkundung der Industrielandschaft auf bestimmte Aspekte zu konzentrieren. Besonders spannend ist die Veranstaltungsreihe „Offenes Werktor“, die einen Blick in moderne Produktionsabläufe erlaubt. Das Spektrum reicht vom Rundgang durch eine produzierende Schokoladenfabrik bis zur Betriebsbesichtigung eines Kraftwerks.

In einer Stadt wie Leipzig darf natürlich auch nicht die „Route Buch- und Messestadt“ fehlen. Um Schöpfsiebe, Wasserzeichenwalzen, Setz- und Heftmaschinen oder Tintenfässer geht es beispielsweise bei der Führung durch das Magazin der Kulturhistorischen Sammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. Das Zusammenspiel verschiedener Baustile – Historismus, Jugendstil, Art Déco, Moderne – spiegelt die wechselvolle Geschichte des Leipziger Kongresszentrums wider. Der Besuch der Zeitungsdruckerei Leipzig wiederum führt in die Gegenwart des Zeitungsgewerbes.

Weitere Routenangebote decken die Bereiche Touristik, Energie und Mobilität, Museen und Sammler, Kunst und Architektur sowie Wirtschaftsgeschichte und Wissenschaft ab. Dabei kommen unterschiedliche Transportmittel zum Einsatz. An Bord der Schute „Luise“ etwa erleben die Besucher die örtliche Industriekultur vom Wasser aus, eine moderierte Rundfahrt mit der Straßenbahnlinie 14 bringt ihnen Industriedenkmäler und moderne Industrie im Rahmen einer Stadtbesichtigung auf Schienen näher. Auch für Radfahrer gibt es geführte Touren.

Alle Infos zum Programm gibt es hier

Diese Webseite nutzt Cookies