28. Juli - 5. August 2018: Tage der Industriekultur Rhein-Main - „Europa – Verbindungen“

47 Städte, 150 Veranstalter, ein 120 Seiten starkes Programmheft: Die Tage der Industriekultur machen die Rhein-Main-Region zu einem Hotspot für alle, die die verschiedensten Epochen der Industrialisierung auf spannende Weise entdecken und erleben wollen.


Und da die Fabriken, Arbeitersiedlungen, Bahnstrecken, Industriehäfen und all die anderen beteiligten Standorte im Herzen Europas liegen und wir aktuell das Europäische Kulturerbejahr 2018 feiern, trägt das einwöchige Event die Überschrift „Europa – Verbindungen“.

Wer zum Beispiel die erste mechanische Großkläranlage des europäischen Kontinents kennenlernen will, muss nur nach Frankfurt-Niederrad fahren. Wie eng die Metropolregion FrankfurtRheinMain bis heute mit Europa verwoben ist, verraten überdies Institutionen wie das Europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC oder die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT in Darmstadt, aber auch das Rolls-Royce-Turbinenwerk in Oberursel. Und der Ursprung der renommierten Internationalen Luft- und Raumfahrt Ausstellung ILA liegt nicht etwa in Berlin, sondern in Frankfurt – dort eröffnete die erste ILA am 10. Juli 1909 in der damals gerade fertiggestellten Festhalle ihre Tore.

Zum Thema ILA gibt es übrigens eine geführte Radtour, die am Frankfurter Römer startet. Überhaupt können Besucher aus einer Vielzahl von Tourangeboten wählen, ob per Museumszug, per Schiff, im Bus oder mit dem Fahrrad. Technik-Freaks und Architektur-Fans kommen an den Tagen der Industriekultur ebenso auf ihre Kosten wie interessierte Laien, Familien und Sportbegeisterte. Das Programmheft liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus und kann hier heruntergeladen werden.

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