Regionalroute Sachsen-Anhalt: 11. Tag der Industriekultur

Schon zum 11. Mal feiert Sachsen-Anhalt am 15. April den Tag der Industriekultur, und wie immer sind zahlreiche ERIH-Standorte dabei. Das breitgefächerte Programm umfasst neben bekannten Industriedenkmälern auch Orte, die bisher nicht zugänglich waren. Es wird also wieder spannend!

“Der Groschen, der die Welt bewegt - Industriekultur im Kleinen” ist der verheißungsvolle Titel einer Ausstellung im Technikmuseum Magdeburg. Gezeigt wird eine Sammlung von Münz-Automaten des Magdeburger Sammlers und Unternehmers Ulf Steinforte. Das Magdeburger Schiffshebewerk Rothensee bietet kostenlose Sonderführungen über das historische Gelände an. Erst 2001 wurde es durch die hochmoderne Doppelsparschleuse Hohenwarthe ersetzt, die Teil des gewaltigen Wasserstraßenkreuzes Magdeburg mit der längsten Kanalbrücke Europas ist.

Eingeläutet wird der diesjährige Tag der Industriekultur um 10 Uhr in der
Brikettfabrik "Herrmannschacht" in Zeitz. Natürlich gibt es anschließend Gelegenheit, sich die älteste Brikettfabrik der Welt genauer anzuschauen. Die wirkte schon zu Betriebszeiten wie ein Technikmuseum und hat ihren Originalzustand fast komplett bewahrt.

Wie ein Gradierwerk funktioniert, können Besucher in dem einst ertragreichen kursächsischen Salinenstandort und heutigen Kurort
Bad Dürrenberg erleben. Die historische Salzherstellung spielt auch im Technischen Halloren und Salinemuseum in Halle die bestimmende Rolle. Einen Abstecher wert sind zudem das Deutsche Chemie-Museum in Merseburg und die Zentralwerkstatt Pfännerhall in Braunsbedra mit ihrer schmuckvollen Ziegelfassade, die ihr das Aussehen eines Kirchenportals gibt.

Wer sich sportlich betätigen will, kann das mit einem Besuch im ERIH-Ankerpunkt
Ferropolis verbinden. Von der „Stadt aus Eisen“ geht eine geführte Radtour zum Industrie- und Filmmuseum Wolfen, das in seiner Dauerausstellung unter anderem Einblicke in die Firmengeschichte von AGFA und ORWO gewährt.

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