ERIH unterzeichnet MoU mit InduCult2.0

Akteure vernetzen, um Industriekultur erlebbar machen - das ist das Ziel der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Das mitteleuropäische Projekt InduCult 2.0 verfolgt ganz ähnliche Absichten und legt dabei den Schwerpunkt auf ländliche Regionen. Die Unterzeichnung eines Memorandum of Unsterstanding (MoU) soll nun die Zusammenarbeit intensivieren.

Am 22. März 2018 rücken ERIH und das Projekt InduCult2.0 näher zusammen. Grundlage der geplanten Kooperation ist die gemeinsame Absichtserklärung (MoU), die beide Parteien in Brüssel unterschreiben. Dadurch wollen sie das Potential der Industriekultur europaweit fördern und auf eine breitere Basis stellen.

Die angestrebte Zusammenarbeit setzt darauf, dass sich beide Partner ideal ergänzen. ERIH, das größte touristische Netzwerk zur Industriekultur in Europa, ist besonders stark, wenn es um Schutz, Erhalt und das touristische Potential ehemaliger Industriestandorte und-regionen geht. InduCult2.0 blickt besonders auf industrialisierte Regionen jenseits der mitteleuropäischen Metropolen und will daraus attraktive Orte für Arbeiten, Leben und Erholung machen.

Den Schlüssel für die Verankerung einer lebendigen Industriekultur in der europäischen Kulturlandschaft sehen beide Partner in der Vernetzung von Industriedenkmälern und -museen mit aktiven Unternehmen aus der Industrie sowie mit Schulen und Kreativen. Die Grundsatzvereinbarung ist der erste Schritt dazu.

 

 

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